Saisonkalender für Obst, Gemüse und Salat

Immer mehr Menschen greifen bevorzugt zu regionalem und saisonalen Obst und Gemüse, das aus ihrer Nähe stammt und kürzlich geerntet wurde. Allerdings gibt es verschiedene Vorstellungen darüber, ab wann Lebensmittel als regional eingestuft werden. Die einen verorten Regionalität in einem 50-Kilometer-Radius um den Verkaufspunkt herum, für andere sind alle deutschen Produkte regional. Da der Begriff „regional“ nicht gesetzlich definiert ist, lässt sich die Frage abschließend schwer beantworten. Als guter Richtwert kann jedoch beispielsweise das eigene Bundesland dienen. Mehr Klarheit herrscht beim Thema Saisonalität. Der Begriff beschreibt, wann eine Obst- oder Gemüsesorte erntefrisch ist.

Saisonkalender Poster / Plakat

Für jeden Geschmack!

zum Shop

Was ist ein Saisonkalender?

Ein Saisonkalender stellt auf übersichtliche Art und Weise dar, welche Obst- und Gemüsesorten wann Saison haben – also erntefrisch sind. Außerdem werden in der Regel nur Sorten erwähnt, die im eigenen Land zu haben sind. Wie ihr Regionalität für euch definieren
möchtet, bleibt eure Entscheidung. Ein guter Richtwert ist aber, mindestens nach in Deutschland angebautem Obst und Gemüse Ausschau zu halten. Euren Saisonkalender könnt ihr in der Küche aufhängen, aufstellen oder an den Kühlschrank pinnen. Am besten platziert ihr ihn an einem Ort, wo ihr ihn gut sehen könnt – denn ein schneller Blick vor dem Einkaufen lohnt sich immer.

Das macht unseren Saisonkalender aus?

Uns ist bewusst, dass Saisonkalender höchstwahrscheinlich einen ziemlich prominenten Platz in der Küche bekommen – daher sollten sie nicht nur nützlich, sondern auch dekorativ sein. Unser Anspruch ist es, euch geballten Informationsgehalt kombiniert mit einem ansprechenden Design zu liefern, damit ihr euch das ganze Jahr an eurem Kalender erfreuen könnt. Unsere Kalender gibt es in klassischer Form zum Umblättern und Aufhängen, aber auch als dekoratives Poster zum Einrahmen. Der klassische Saisonkalender präsentiert die einzelnen Monate mit den jeweils aktuellen und hübsch illustrierten Obst- und Gemüsesorten – insgesamt 101 an der Zahl. Ihr könnt also trotz Saisonalität und Regionalität noch ziemlich üppig einkaufen!  Unser Posterkalender hingegen zeigt 64 besonders beliebte Sorten und ist nicht nach Monaten sortiert. Hier könnt ihr mit einem kurzen Blick checken, ob euer Lieblingsgemüse in Mitteleuropa gerade Saison hat. Unsere Poster gibt es in Farbe und in schwarz-weiß – für die Minimalisten und Minimalistinnen unter euch. Außerdem sind sie in verschiedenen Größen erhältlich.

Unsere Produkte

Welche Vorteile hat eine saisonale Ernährung für unsere Gesundheit, für den Geschmack und unsere Umwelt?

1. Vorteile von saisonaler Ernährung für die Gesundheit

Es gibt asiatische Kulturen in denen man das Geburtsdatum nicht als Datum kennt, sondern nur weiß, dass das Geburtsdatum zur Zeit der Kirschblüten ist oder zur Erntezeit einer Obstsorte.  So innig ist die Verbundenheit zur Natur. Jedoch nimmt diese Nähe zur Kultur ab je weiter man in den Westen geht. In den letzten Jahren jedoch ist es grundsätzlich zu einer Umkehr gekommen und die Menschen - insbesondere aus dem Großstadtleben - sehnen sich nach mehr Natur und Land. Es kommt zu einer immer größer werdenden Nachfrage für Produkte aus der Natur - frisches Obst, Gemüse und Salate kommen immer häufiger auf unseren Speiseplan. Hierbei spielt die Saisonalität der Produkte eine entscheidende Rolle. Je saisonaler das Obst, Gemüse oder der Salat ist, desto vorteilhafter ist die Ernährung für den Menschen. Die Produkte sind bezüglich der Inhaltsstoffe nährreicher und enthalten mehr Vitamine.

2. Vorteile von saisonaler Ernährung für den Geschmack

Warum schmeckt saisonales Obst und Gemüse besser? Am intensivsten mundet Gemüse oder Obst, wenn es genügend Zeit, Luft und Sonne zum Reifen abbekommen hat. Ein Beweis liefert uns jedes Jahr die Erdbeere: Wässrig und unreif schmecken jene ersten Früchte, die wir im April probieren. Kein Wunder, da sie meist aus dem Treibhaus stammen. Gedulden wir uns hingegen, bis die ersten Beeren vom regionalen Feld eintreffen, werden wir mit saftig-süßem Genuss belohnt. Erdbeeren sollen schließlich nach Sommer schmecken, nicht nach Winter.
In unserem Blog stellen wir Euch einige Sorten etwas ausführlicher vor, die auch in unserem Obst, Gemüse und Salat Saisonkalender auftauchen.

3. Vorteile von saisonaler Ernährung für die Umwelt


Egal ob Obst und Gemüse mit dem LKW, dem Flugzeug oder per Schiff transportiert wird: je weiter der Weg, desto schlechter die Umweltbilanz. Viele Produkte können wir regional konsumieren, da das Sommergemüse nicht unbedingt aus dem Gewächshaus aus dem Ausland eingeflogen werden muss. Hier wird deutlich, warum Saisonalität für Obst und Gemüse ein wichtiges Kriterium ist. Obst und Gemüse, das sich bis zur Ernte vollständig entwickeln darf, bietet ein breites Nährstoffprofil. Werden Früchte oder Gemüsesorten hingegen an einem weit entfernten Ort unreif geerntet, wird ihre Entwicklung frühzeitig beendet. Sie bieten uns nach ihrer langen Reise nicht die gleiche Fülle an Inhaltsstoffen wie ein reif geerntetes Produkt, das einen kurzen Weg vom Feld auf den Teller zurückgelegt hat. Heimische landwirtschaftliche Produkte enthalten zudem meist weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln als importierte Ware.

Übrigens belasten nicht nur lange Transportwege die Umwelt, sondern auch schon der bloße Anbau von Obst und Gemüse außerhalb der Saison. Dafür müssen nämlich große Treibhäuser beheizt werden – und die fressen ziemlich viel Energie. Deshalb ist Freilandobst und -gemüse immer die nachhaltigere Alternative, von der sich insbesondere in den warmen Monaten oft Gebrauch machen lässt.

Welches Obst- oder Gemüses gerade Saison hat, verrät unser Saisonkalender. Mit ihm habt ihr stets einen guten Überblick, welches Obst und Gemüse gerade erntefrisch verfügbar ist.

Warum saisonales Obst und Gemüse?

Besserer Geschmack und ein meist höherer Vitamin- und Nährstoffanteil sind nur einige von vielen guten Gründen für die Orientierung am Saisonkalender. Ein geringerer Wasserverbrauch, weniger CO2 und das Fördern regionaler Landwirtschaft sprechen ebenso für einen bewusst saisonalen Genuss. Doch all das steht in Verbindung mit Wissen. Genau das war ausschlaggebend für unseren Saisonkalender: Einfach lernen und besser leben mit einem klaren Design.

Saisonal essen und soziale Verantwortung übernehmen

Ihr habt jetzt schon gelernt, dass der Genuss von regionalem und saisonalem Obst und Gemüse gut für die Umwelt ist. Oft hängt Nachhaltigkeit aber auch direkt mit verschiedenen sozialen Themen zusammen. So auch in diesem Fall: Was wir in Deutschland kaufen und essen, betrifft nicht nur uns, sondern Menschen auf der ganzen Welt. Vom Klimawandel zum Beispiel ist zuerst und vor allem der Globale Süden betroffen, bevor wir im Globalen Norden die Auswirkungen spüren – und das, obwohl wir für einen Großteil der Klimaprobleme verantwortlich sind. Es ist also umso wichtiger, solidarisch zu sein und das schätzen zu lernen, was wir im eigenen Land anbauen und ernten können, damit neben der Natur und unserer Gesundheit auch die Menschen weltweit von den positiven Auswirkungen profitieren können.

Richtig einkaufen im Supermarkt

Aber woran erkennt man denn jetzt eigentlich saisonales, regionales Obst und Gemüse? Eigentlich ist das ganz einfach: Es steht nämlich drauf, zumindest in den allermeisten Fällen. Behaltet beim Einkaufen die aktuelle Jahreszeit und den Monat im Hinterkopf und checkt dann, woher die Ware kommt, zu der ihr greift. Der entsprechende Vermerk ist in der Regel direkt auf der Produktverpackung
oder auf den Preisschildern zu finden. Falls ihr mal keinen Hinweis auf das Herkunftsland entdecken könnt, traut euch ruhig, das Fachpersonal anzusprechen und nachzufragen. Wer möchte, kann auch dem Wochenmarkt oder Bioladen einen Besuch abstatten, denn hier wird oft Wert auf Regionalität und Saisonalität gelegt. Es gibt auch Bauernhöfe mit eigenen Hofläden, in denen man sich beruhigt mit verschiedenstem Obst und Gemüse frisch vom Feld um die Ecke eindecken kann.

Was ist mit tropischem Obst?

Natürlich können und möchten wir hier kein Verbot für den Kauf tropischer Obstsorten wie Bananen, Mangos und Ananas
aussprechen. Wir haben aber eine Empfehlung parat: Wer auf diese Früchte nicht verzichten möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass es sich um Fair-Trade-Produkte handelt – dafür gibt es auch ein entsprechendes Siegel, das meist als kleiner Sticker auf den Artikel geklebt wird. Der faire Handel wird regelmäßig kontrolliert und stellt unter anderem eine gerechte Bezahlung der Landwirte und Landwirtinnen sicher, die das Obst und Gemüse für uns anbauen, ernten und exportieren.

Was hat wann Saison?

Der Sommer hat zu Recht einen sehr guten Ruf, was die Verfügbarkeit verschiedener Obst- und Gemüsesorten betrifft. Kein
Wunder – bei Licht und Wärme gedeihen die meisten Pflanzen ganz prächtig. Doch die kälteren Monate sollten hier ebenfalls Beachtung finden, denn auch abseits von Kohl hat der Winter einiges zu bieten.

Um euch einen kleinen Überblick darüber zu geben, wann welches Obst und Gemüse in Deutschland gerade erntefrisch ist, haben wir im Folgenden die beliebtesten Sorten mitsamt einiger Informationen für euch zusammengetragen.

Äpfel

Wir starten mit dem Lieblingsobst der Deutschen: dem Apfel. Die Erntesaison startet im Spätsommer, etwa im August,
und zieht sich teilweise bis in den November hinein. Wer einen Apfelbaum im Garten hat, konnte sich das Spektakel sicher schon selbst ansehen. Doch auch abseits der Herbstmonate sind regionale Äpfel vermehrt in den Supermärkten verfügbar. Das liegt daran, dass sich die zumeist roten, runden Früchte durch ihre lange Haltbarkeit super als Lagerware eignen – sie werden also reif geerntet und behalten ihre Frische dank modernster Lagertechnologien ziemlich lange bei.

Birnen

Wir tun jetzt etwas, was man redensartlich eigentlich nicht machen sollte: Wir vergleichen Äpfel mit Birnen. Doch in diesem Fall bietet sich das sogar an, denn genauso wie Äpfel haben Birnen vom Spätsommer bis weit in den Herbst Saison. Im Gegensatz zu Äpfeln sind Birnen aber nur bedingt lagerfähig, da sie ziemlich druckempfindlich sind und durch ihre Süße schnell überreif werden können. In der Regel sind regionale Birnen bis November, manchmal bis Dezember, in den Supermärkten zu finden.

Eisbergsalat

Der Eisbergsalat ist eine der populärsten Salatsorten in Deutschland. Er wird insbesondere im Freiland angebaut und ist fast die Hälfte des Jahres lang erntefrisch. Die Hauptsaison beginnt zwischen Mai und Juni und endet etwa im Oktober.

Erdbeeren

Viele können es jedes Jahr im Frühling kaum erwarten, dass es endlich wieder deutsche Erdbeeren zu kaufen gibt. Wann diese Obstsorte Saison hat, ist also kein Geheimnis: Etwa von Mai bis August gedeihen die roten Früchtchen auf unseren Feldern und stehen häufig sogar zum
Selberpflücken zur Verfügung. Der Beginn der deutschen Erdbeersaison schneidet sich übrigens oft mit der Spargelernte. Beide könnte man wohl fast als Grundnahrungsmittel der Deutschen im Frühling bezeichnen, daher gibt es auch zahllose Rezepte mit Erdbeeren und Spargel in Kombination – zum Beispiel Salate, Flammkuchen und Co. Zusammen schmecken sie eben einfach noch besser.

Feldsalat

Feldsalat wird hierzulande sowohl auf dem Freiland als auch in Folientunneln und Gewächshäusern angebaut. Die grünen Blätter können von Oktober bis ins Frühjahr hinein geerntet werden und gelten daher als Wintersalat.

Kohl

Kohlsorten gibt es zu viele, um sie alle derselben Erntezeit zuordnen zu können. Rosenkohl, Grünkohl, Weißkohl, Rotkohl
und Wirsingkohl sind nur einige Beispiele. Die meisten dieser Sorten überschneiden sich aber zumindest teilweise in ihrer Hauptsaison. Die Grünkohlsaison etwa geht von November bis Februar, und auch Rosenkohl ist im Winter zu haben. Weißkohl und Rotkohl sind vor allem in den Sommer- und Herbstmonaten erntefrisch; Wirsing gibt es fast das ganze Jahr über. Gerade die letztgenannten Kohlsorten sind aber fast das ganze Jahr über verfügbar – wenn nicht frisch geerntet, dann als Lagerware, denn die knackigen Köpfe halten sich beinahe ewig.

Kräuter

Auch, wenn Kräuter kein Gemüse sind, sollten sie hier kurz erwähnt werden. Geschnitten oder im Topf gibt es viele Kräutersorten ganzjährig zu kaufen; einige Sorten – wie Bärlauch oder Waldmeister – sind allerdings saisonabhängig. Kauft man Kräuter in der kälteren Jahreszeit, sollten sie im besten Fall direkt in der Küche Verwendung finden. Im Frühling und Sommer lassen sich viele Sorten aber auch auf dem Balkon oder im eigenen Garten anpflanzen und immer wieder nachpflücken.

Rote Bete

Die Erntezeit der Roten Bete beginnt, wie bei einigen anderen Rübensorten, im Spätsommer und geht etwa bis November
oder Dezember. Rote Bete und weitere Rüben gibt es im Frühling außerdem oft als Lagerware. Wer im Hochsommer keine frische oder gelagerte Rote Bete findet, kann auf die vorgekochte, vakuumierte Version zurückgreifen. Die ist haltbar, in fast jedem Supermarkt erhältlich und außerdem direkt verzehrfertig.

Rucola

Das italienische Blattgemüse trägt durch seine angenehme Schärfe und Bitterkeit zu einer ausgewogenen Ernährung bei und
ist auch von deutschen Tellern nicht mehr wegzudenken. Rucola wächst bei uns fast ein halbes Jahr über die Sommermonate hinweg. Die Saison beginnt etwa im Mai und endet gegen Oktober.

Spinat

Zu guter Letzt folgt das Gemüse, das auch die meisten Kinder irgendwann lieben lernen: Spinat. Hier wird es besonders interessant, denn die grünen Blätter werden zweimal im Jahr geerntet. Von März bis Mai reicht die Saison des Frühlings- und Sommerspinats, der besonders zart ist und gerne als Salat gegessen wird. Im Herbst – etwa von September bis November – wird der kräftigere Herbst- und Winterspinat geerntet, der sich durch sein Aroma besonders zum Kochen eignet.

Über uns

"Design ist Ausdruck von Optimismus, dass die Welt gestaltbar ist!"

Mit unseren Produkten wollen wir die Menschen über saisonale Lebensmittel informieren, sie sensibilisieren und begeistern. Unsere Waren vermittelt nicht nur auf ästhetische Art und Weise nützliches Wissen, sondern beweist gleichzeitig, dass Design und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sind.

Jacques & Julius

Produktion

Bei der Herstellung unserer Saisonkalender haben wir darauf geachtet unserem Anspruch an ressourcenschonende und nachhaltige Produktion gerecht zu werden. Für den Druck beim mittelständischen Drucker Ralf Nießen in Köln, verwenden wir das RecyStar® Polar Offsetpapier mit matter, ungestrichener Oberfläche, hergestellt aus 100 % Recyclingfasern und zertifiziert mit dem Blauen Engel. Die weitere Verarbeitung und der Versand erfolgt bei uns in Bonn. Durch den Einsatz der Kniffpak-Versandrohre verzichten wir außerdem bei den Plakaten auf Plastikdeckel. Beim Versand setzen wir fadenverstärkte Papierklebebänder ein und Kartons aus recyceltem Papier. Unsere Ringkalender werden von Menschen mit Behinderung zusammengesetzt. Hier steckt also viel Handarbeit dahinter und das ist gut so!

Rheinland Design

Eine zeitlose Gestaltung und die dauerhafte Gültigkeit des Kalenders bringen Design und Nachhaltigkeit unkompliziert in Einklang. Für den Saisonkalender hat die Illustratorin Francesca Mailandt Zeichnungen im klassischen Stil des Kupferstichs entworfen. Francesca ist Dozentin für Illustration und arbeitet im Illustratoren Trifolium. Für die Konzeption zuständig war Julius Teske und für das Design Jacques Kurstjens, ebenfalls Dozent für Typografie und Design.

Angesagt in deiner Küche

Der Saisonkalender zeigt Abbildungen der gängigsten Obst-, Gemüse- und Salatsorten Mitteleuropas. Auf der Legende erfährst Du nicht nur wann welches Obst und Gemüse Saison hat, sondern auch die optimale Lagertemperatur. Kurz und knapp und alles auf einen Blick in Deiner Küche. Ob geräumige Altbauwohnung oder gemütliche WG-Küche. Mit den Formaten A1, A2, A3 oder A4 findest Du sicher einen passenden Platz.

Produkte