Karotten

Karotten gehören zu den ältesten und bekanntesten Gemüsesorten in Deutschland.

Möhren werden in vielen verschiedenen Formen angeboten. Es handelt sich dabei um unterschiedliche Sorten der Gartenmöhre. Die meisten davon sind länglich, was dazu geführt hat, dass Möhren im Norden auch oft Wurzeln genannt werden. Sie werden auch Möhren oder Rüben oder Mohrrüben oder im Süden auch Rübli genannt.

Es gibt aber auch runde Sorten, die grundsätzlich Karotten genannt werden, auch im hohen Norden. Im Süden ist die Bezeichnung Karotten für alle Möhren weit verbreitet. Man findet aber dort auch manchmal die Bezeichnung gelbe Rübe. Tatsächlich gibt es auch gelbe Karottensorten, ebenso wie weiße oder rotviolette.

Bereits im antiken Griechenland und in Rom wurde die wilden Möhre bereits erwähnt. Später wurden sie im Iran und im Süden Europas angebaut.

Im 16. Und 17. Jahrhundert gab es Karotten in vielen verschiedenen Farben. So gibt es Aufzeichnungen von gelben, weißen, roten und schwarzroten Möhren.

Erste Beschreibungen von orangenen Möhren finden sich im 18.Jahrhundert in den Niederlanden und in Deutschland.

Neben den klassischen orangefarbenen Karotten werden auch andere interessante Sorten auf dem Markt angeboten. Sie verfügen teils über gravierende Unterschiede. Ob typisch orange und länglich oder oval, violett oder gelb, weniger süß oder besonders aromatisch.

Die Inhaltsstoffe der Karotten

Orangene Karotten sind die Klassiker mit dem höchsten Anteil an Beta-Carotin.

Unter allen Gemüsearten enthalten Möhren am meisten Carotin, das darin sowohl in Form von Alpha- als auch Beta-Carotin (Provitamin A, einer Vorstufe von Vitamin A) vorkommt. Vitamin A ist unter anderem wichtig für unsere Sehfähigkeit.

Karotten enthalten einige B-Vitamine und auch mit dem für unsere Abwehrkräfte wichtigen Vitamin C und dem Radikalfänger Vitamin E kann das orangefarbene Gemüse punkten.

Außerdem sind Karotten reich an verschiedenen Mineralstoffen und Spurenelementen.

Wann haben Karotten Saison?

Karotten sind bei uns das ganze Jahr über erhältlich. Frisch vom Feld gibt es sie von Juni bis November.

Sind Karotten lange haltbar?

Die richtige Lagerung ist entscheidend für die Haltbarkeit des Gemüses. Für eine möglichst lange Haltbarkeit sollte man bei Bundmöhren vorher das grüne Kraut abschneiden. Empfehlenswert ist es, sie in ein feuchtes Tuch einzuwickeln und eiskalt zu lagern.

Baust du Karotten selbst an, kannst du sie auch im trockenen Keller in einer Sandkiste lagern.

Warum man Karotten mit etwas Fett zubereiten sollte:

Wenn Möhren zubereitet werden, ist es wichtig, ein wenig Fett mit in das Gericht zu geben, denn das in Mohrrüben enthaltene gesunde Carotin ist fettlöslich. Daher kann es vom Körper nur aufgenommen werden, wenn auch etwas Fett mit im Essen ist.

So eignet sich zum Beispiel etwas Öl im Möhrensalat, ein paar Nüsse oder ein cremiger Dip hervorragend für den rohen Verzehr.

Ein Rezept für eine cremige Möhren-Ingwer Suppe findest du hier.

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen