Saisonal kochen im Juni

Weiß und grün macht sich besonders gut auf dem Teller.

Wer saisonal kochen möchte, befindet sich gerade im Juni in der Hochzeit der saisonalen Zutaten. In unseren heimischen Anbaugebieten wird fleißig geerntet und du kannst auf dem Markt aus dem Vollen schöpfen.

Wir kochen saisonal mit Spargel und Erbsen

Erbsen bekommt man als Tiefkühlware das ganze Jahr. Da die kleinen grünen Kugeln nicht sehr haltbar sind, werden sie oft als TK-Ware angeboten. Frisch bekommst du Erbsen von Juni bis September.

Der Spargel hat eine kurze Saison. Du bekommst ihn von März bis Juni. Da das Ende der Spargelsaison langsam näher rückt, haben wir uns noch schnell ein saisonales Rezept mit weißem Spargel und einem fröhlich grünen Erbsenpüree für den Juni überlegt.

Erfahre, wie du Spargel und ein Püree aus frischen Erbsen zubereitest und wie du in nur 30 Minuten ein sehr schmackhaftes Gericht zaubern kannst. Unser Spargelrezept eignet sich als Vorspeise und mit Kartoffeln als Beilage auch als Hauptgericht.

Die Kombination von Spargel und Erbsen bringt dir geballte Vitaminpower mit viel Eiweiß auf den Teller. Zudem ist es ein leichtes Frühlingsgericht, was du ohne viel Aufwand in deiner eigenen Küche zubereiten kannst. 

Angerichtet mit Kartoffeln, Sauce Hollandaise und ein paar Erbsen und Radieschenscheiben als Dekoration, eignet sich dieses Gericht auch als Hauptgang für Familie und Freunde. Lässt du die Beilagen weg, kannst du in nur 30 Minuten eine schmackhafte Vorspeise zaubern.

Spargel mit Erbsenpüree

Du brauchst für eine Person:

  • Spargel (pro Person rechnest du als Hauptgang ca. 500g Spargel)
  • Zitrone
  • Salz
  • Zucker
  • Butter
  • Erbsen 125g (Beachte: von einem Kilo Erbsen mit Schote bleiben nur 300 - 350 g Erbsen übrig!)

 

  1. Spargel schälen und kochen
  • Weißen Spargel musst du schälen – dazu am besten einen Sparschäler verwenden und die Stangen unter dem Kopf festhalten, damit die empfindliche Spitze nicht abbricht. Zum Schluss die holzigen Enden abschneiden.
  • Wasser zum Kochen bringen, etwas Salz und Zucker, sowie den Saft einer halben Zitrone mit beigeben – die Spargelstangen ca. 20 Minuten kochen.

Tipp: Die Zitrone sorgt dafür, dass der Spargel seine weiße Farbe behält. Wenn du nicht selber ein Zitronenbäumchen besitzt, dann achte darauf im Markt deines Vertrauens Bioware zu kaufen. 

 

Wann ist der Spargel gar?

Wenn du Spargel weich und buttrig genießen möchtest, dann hebe als Garprobe eine Stange mit einem schmalen Pfannenwender in der Mitte heraus. Neigt sich der Spargel links und rechts leicht nach unten, ist er gar. Alternativ kannst du auch mit einem spitzen Messer in das dickste Ende einer Spargelstange stechen Wenn der Spargel noch etwas Widerstand bietet, ist er fertig.

2. Erbsenpüree zubereiten

  • Frische Erbsen musst du zunächst aus ihrer Schote befreien. Schneide dazu den Stängel ab und ziehe ihn dann nach unten. Anschließend die Schote öffnen und die Erbsen mit einem Finger herauslösen. Wenn es schnell gehen muss, kannst du natürlich auch mal Tiefkühlerbsen nehmen.
  • Gebe die Erbsen in einen Topf mit kochendem Wasser. Koche frische Erbsen zwei bis drei Minuten. Gefrorene Erbsen kochst du ca. 3-4 Minuten. Am Ende schreckst du die Erbsen mit Eiswasser ab, damit sie ihre grüne Farbe behalten.
  • Die gekochten Erbsen anschließend durch einen Mixer pürieren, 3 Butter Flocken hinzugeben. Damit das Püree ganz fein wird, die Masse durch ein Sieb durchstreichen und am Ende mit Salz, Zucker und Zitrone abschmecken.

Tipp: geschmolzene und geklärte Butter macht sich besonders gut als Topping. Dabei wird das Fett von flüssigen Bestandteilen, wie zum Beispiel von Wasser und Molke, getrennt und die Butter ist dadurch stärker erhitzbar. Dazu schmilzt du Butter in einem kleinen Topf und nimmst den Schaum oben mit einem Löffel oder eine Schaumkelle ab. 

Das Erbsenpüree auf einen Teller streichen, die Spargelstangen auf dem Püree anrichten und mit der geschmolzenen und geklärten Butter überträufeln.

Als Deko machen sich ein paar Radieschenschreiben und Erbsen auf dem Teller wunderbar. Frischer Kerbel rundet das Gericht optisch und geschmacklich ab.

Bei Bedarf kochst du noch junge Kartoffeln dazu. Anstatt der Butter kannst du auch eine Sauce Hollandaise dazu reichen.

Guten Appetit!

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